Computergehäuse werden immer kleiner

Ein großer Vorteil der sich stetig weiter entwickelnden Technik ist, dass viele anfänglich große und unhandliche Geräte inzwischen klein und leicht geworden sind. Ein gutes Beispiel dafür sind die Mobiltelefone, die in den 1980er Jahren noch verdientermaßen als „Knochen“ bezeichnet wurden. Heute sind Handys sehr leicht und sie leisten weit mehr als ihre Vorgänger. Auch bei den Computern kann man die Verkleinerung der verschiedenen Komponenten sehen, denn die Computergehäuse werden immer kleiner. Das spart Platz und auch der Stromverbrauch wird damit gesenkt. Für den Verbraucher sind die kleinen Geräte aber nicht nur mit Vorteilen verbunden, denn wenn eine einzelne Komponente ausgetauscht werden soll, ist großes Fingerspitzengefühl gefragt. Die filigranen Arbeitsspeicher in einem Laptop lassen sich nur mit äußerster Vorsicht aus der Verankerung nehmen und auch die Anschlüsse für Festplatte und Grafikkarte sind deutlich kleiner geworden. An den kleinen Netbooks kann man sehen, zu welchen Leistungen die Hardware im Miniformat imstande ist und sicherlich hat man die Grenzen der Machbarkeit noch lange nicht erreicht. In einigen Fällen fragt man sich jedoch, ob das stetige Verkleinern Sinn macht, denn zum Rechner gehört ein Bildschirm, der bestimmte Größen nicht unterschreiten sollte und auch die Tastatur eines Laptops muss untergebracht werden. Zudem kosten die kleinen, leichten Ausführungen auch bei den Desktoprechnern mehr und die Verbraucher sind nicht immer gewillt alle Entwicklungen mitzutragen.  Wo genau die Grenzen bei der Verkleinerung von Computern liegt, lässt sich im Moment nur schwer feststellen, denn auch in der Medizin haben die Mini-Platinen einen großen Wert.

Bildquellenangabe: Harald Wanetschka / pixelio.de

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