Gartner: Serviceorientierte Architektur leidet an unreifen Komponenten
Modulare Software überfordert User noch
Cannes (jf/mr) – Das Aufbrechen von Standardsoftware in einzelne Services kann laut Gartner die Flexibilität von Firmen erhöhen. Zu den Nachteilen des Konzepts zählt allerdings ein enorm steigender Administrations- und Integrationsaufwand.
Standardsoftwerker wie SAP, Peoplesoft und Oracle müssen ihre Applikationen in kleinere Einheiten aufbrechen, fordern die Marktforscher von Gartner. „Damit bekommen Organisationen die Möglichkeit, ihre Geschäftsabläufe schneller dem Markt anzupassen. Monolithische Systeme würden solche Flexibilität verhindern: „Heutige Applikationen sind wie in Stein gemeißelt. Schnelle Reaktionen sind aufgrund der hohen Kosten für Änderungen auf lange Zeit unmöglich“, erklärt die Analystin Yvonne Genovese. Als wichtigste Voraussetzung dafür, dass sich Software leichter anpassen lässt, sehen die Markt-auguren die serviceorientierte Architektur (SOA): „Geschäftsabläufe oder auch einzelne Schritte daraus werden in Form von Services definiert“, erläutert Gartner-Mann Jeff Comport: „Diese können Unternehmen von verschiedenen Softwareanbietern oder IT-Dienstleistern beziehen und auch untereinander mischen.“