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Ausgabe: 05/2006
Seite: 11
Zeitschrift: COMPUTER ZEITUNG »


Metacase-Chef: UML reicht nicht weit genug

„Anwender reden nicht über Code-Klassen“

Für Juha-Pekka Tolvanen, Chef des finnischen Softwarehauses Metacase, ist es Zeit, Alternativen zur Unified Modeling Language (UML) zu finden. Fachspezifische Sprachen (DSLs) erlauben es aus seiner Sicht, Code nahezu komplett aus Modellen generieren zu können.




Die UML gilt nach wie vor als Standard. Aber neben Metacase setzt auch Microsoft auf DSLs. Wie sehen Sie die Marktsituation?

Die UML hat der Modellierergemeinde einen großen Gefallen getan. Sie erlaubt es, ein System zu entwerfen, bevor man mit dem Codieren beginnt. Die UML ist auch prima, wenn man die Modelle zur Dokumentation und für Konzepte nutzt. Aber wenn man den gesamten Code generieren will, dann ist das mit der UML schwierig. Ich denke, dass das auch die Object Management Group, die über den UML-Standard wacht, realisiert hat. Sie hat ja einen Schritt in diese Richtung getan, indem sie fachspezifische Profile eingeführt hat.

Sehen Sie bei der UML das Problem, Objekte und Daten gut beschreiben zu können, Prozesse aber unzureichend?

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