Netzbetreiber Cogent hat seine Kommunikation erfolgreich umgestellt
Dienstqualität braucht Redundanz im Netz
Einsparpotenziale und verbesserte Geschäftsprozesse bietet Voice over IP (VoIP). Eine Voraussetzung ist jedoch, dass das Provider-Netzwerk den Anforderungen in Bezug auf Leistungsfähigkeit, Zuverlässigkeit und Kostenwirksamkeit gerecht wird.
Drei wichtige Punkte muss ein Carrier dabei erfüllen:
· Ein dedizierter Internetzugang und verbindliche Vereinbarungen (SLAs) über die garantierte Bandbreite schließen Probleme mit der Dienstequalität (QoS) von vornherein aus. Die SLAs sollten keine Überbuchung erlauben – der maximal zu erwartende Traffic darf also die Leitungskapazität nicht überschreiten. Mit Wellenlängenmultiplexing auf Glasfaserstrecken lässt sich eine bestimmte Frequenz einem Firmenkunden zuordnen. Dessen Datenströme sind dann vom Verkehr aller anderen Nutzer unabhängig. Damit ist selbst bei Spitzenauslastungen eine optimale Sprachqualität gewährleistet.
· Ringförmige Netzarchitekturen erhöhen die Zuverlässigkeit: Mit zwei Übertragungspfaden auf dem Glasfaserring – im und entgegengesetzt zum Uhrzeigersinn – bleibt eine Unterbrechung des Kabels an irgendeiner Stelle zunächst ohne Folgen. Ein solches bidirektionales WDM-System leitet VoIP- und andere Daten auf dem Ring um und stellt protokollunabhängig in Sekundenbruchteilen die Verbindung wieder her.