Gleichsam ist Samba für aktuelle Würmer aus dem Internet wie etwa „Lovesan“ nicht besonders anfällig, und die Produktunterstützung wird „vom Hersteller“ sicher nicht Mitte 2004 eingestellt. Das bedeutet aber auch, dass die NT4-Domäne gar nicht unbedingt aussterben muss. Ein nicht zu unterschätzender Vorteil besteht schließlich noch darin, dass man weder Zugriffslizenzen oder gar Lizenzen für den Server benötigt – in Zeiten enger Budgets sicher ein sehr gutes Argument, sich diese Lösung einmal näher anzuschauen. So hat sich auch das Windows 2000 Magazin entschlossen, einmal mehr über den Tellerrand von Microsoft zu schauen und ein Topprodukt der Open-Source-Bewegung unter Linux zu begutachten. Möglichst angepasst soll sich der „Samba 3 Pinguin“ in der Windows-Umgebung verhalten – so, als wäre er ein echter „Redmonder“. Um uns davon zu überzeugen, welche Vorteile das Gespann „Windows-Linux“ in der Praxis bieten kann, haben wir einem Windows-2003-Server zusammen mit der neuesten Version des Samba-Servers auf einem Linux-System (SuSE 8.2 Professional Version) getestet.