Samba-3-Migrationen: Planung wie beim Umstieg auf Active Directory.
Samba 3 kann die Funktion eines NT-Domänen-PDCs komplett übernehmen, wodurch an einem solchen Standort dann kein Microsoft-Server mehr erforderlich ist. Unabhängig von der Verwendung von Skripts, „conf“-Dateien oder der grafischen Oberfläche zur Administration der Benutzer- und Gruppenkonten – niemand, der sich bereits die Mühe gemacht hat, eine NT-Domäne aufzubauen, möchte bei einer Migration zu Samba 3 alle Berechtigungen neu anlegen. Genau wie alle anderen Migrationsvorhaben, bedarf auch der Umstieg auf Samba 3 einer genauen Planung. Nicht wenige Administratoren neigen dazu, bei Problemen schnell wieder zum Ausgangsprodukt zurückzukehren und sich damit wieder von der Open-Source-Alternative abzuwenden. Samba 3 ist sicher kein NT-Server, und er wird auch nicht annähernd so parametriert wie es der Administrator vielleicht von den Windows-Systemen kennt. Am Ende der Prozedur warten jedoch lohnenswerte Features – beispielsweise der Betrieb mehrerer SMB-Server auf der gleichen Unix-Maschine. Während der Migration wird die Bereitstellung von Samba 3 als Backup-Domain-Controller (BDC) empfohlen. Anschließend muss dann auf dem NT4-PDC ein Benutzerkonto für den neuen BDC eingerichtet werden. Mit den folgen Befehlen:
net rpc join –S NT4PDC –w DOMÄNENNAME –U Administrator%Passwort