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Dicke Luft im Funk-LAN





Wächst die Zahl der APs über eine gewisse Schwelle an, offenbaren sich beiden etablieren AP-Managementkonzepten gravierende Mängel. Insbesondere das Security-Management ist davon betroffen. Die Ursache ist darin zu sehen, dass sich APs gerne als “Mittelpunkt der Welt” sehen und grundsätzlich eine Eins-zu-eins-Administration fordern. In kleinen Installationen mag dieser Ansatz richtig und gut sein – größere Unternehmen verlangen jedoch eine übergeordnete Instanz, um viele APs einfach und komfortabel von zentraler Stelle aus steuern zu können. Klassische APs sind dafür nicht vorbereitet, auch wenn die Implementation von SNMP-Management die Einbindung in das im Unternehmen eingesetzte Managementsystem erlaubt. Die SNMP-Unterstützung ist zwar für Unternehmen sicher eine Grundbedingung bei der Wahl eines APs, genügt jedoch nicht für eine effiziente Verwaltung. Die Definition einer Sicherheitsregel und ihre Verteilung an alle APs mit wenigen Tastenanschlägen – um ein Beispiel für eine einfache und häufige Aufgabe zu nennen – ist nicht drin. Hersteller wie Bluesocket und Reefedge haben aus diesem Grund Lösungen entwickelt, mit deren Hilfe sich alle APs im Unternehmen über einen zentralen Server steuern lassen. Auch WLAN-Switches, wie sie beispielsweise von Nortel, Symbol und Trapeze angeboten werden, zielen in diese Richtung: Auch hier sind Management- und Security-Funktionen von APs in einer übergeordneten Instanz – hier einem Switch – zentralisiert. Allerdings bilden Switch und APs bei diesen Lösungen stets ein festes Gespann, in das sich “fremde” APs nur sehr bedingt integrieren lassen. Großer Vorteil der serverbasierten Lösungen ist die völlige Unabhängigkeit von einem AP-Hersteller, sogar von bestimmten Funkstandards. Größtes Plus der Switch-Lösungen sind oft sehr schlanke und damit preisgünstige APs sowie diverse Zusatzfunktionen – etwa für die Planung einer komplexen Wireless-Infrastruktur.

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