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Dicke Luft im Funk-LAN




Die Wahl der maximalen Übertragungsrate geht meist mit einer dritten Grundsatzentscheidung einher: Sie betrifft das Frequenzband. Zur Wahl stehen hier zwei der weltweit für industrielle, wissenschaftliche (scientific) und medizinische (ISM) Zwecke freigegebenen Bänder. Das eine liegt im Bereich um 2,4 GHz, das andere bei 5 GHz. In beiden Bändern gibt es standardisierte Übertragungsverfahren, die Geschwindigkeiten bis 54 MBit/s erlauben. Bandbreitenintensive Anwendungen lassen sich also grundsätzlich in beiden Frequenzbändern adäquat bedienen. Soll das Netz allerdings jetzt oder später auch zeitkritische Anwendungen wie zum Beispiel Sprache transportieren, ist eher das 5-GHz-Band zu empfehlen. Grund: Das 2,4 GHz-Band ist schon recht “dicht besiedelt”, wofür nicht nur die entsprechenden Funk-LANs verantwortlich sind. Auch Bluetooth – eine Funkübertragungsmethode, die heute beispielsweise in vielen neueren Handys, PDAs und Laptops eingebaut ist – arbeitet in diesem Frequenzband. Nicht zuletzt senden auch Dinge wie etwa Mikrowellenöfen starke Signale im 2,4-GHz-Band in ihre Umgebung. All das sorgt für Störungen, die sich besonders im Hinblick auf Echtzeitanwendungen sehr negativ auswirken.

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