Multifunktionsgeräte im Kommen
Speziell für Arbeitsgruppen lohnt sich oftmals die Investition in ein Gerät, das über einen eingebauten Printserver verfügt. Der Vorteil liegt auf der Hand: Jedem im Netzwerk angemeldeten User steht rund um die Uhr der Zugriff auf den Systemdrucker zur Verfügung – unabhängig davon, welche Teilnehmer im Netz angemeldet sind oder nicht. Die derzeit verfügbaren Printserver arbeiten weitestgehend noch über den Parallel-Port. Es ist aber davon auszugehen, dass die kommenden Generationen USB-Printer-Server unterstützen werden, da der Parallel-Port als Druckeranschluss mehr und mehr aus der Mode kommt.
Eine häufige Frage ist, ob der DSL-Router ein integriertes ADSL-Modem haben soll oder nicht. Seitdem die Telekom DSL-Neuanschlüsse nicht mehr mit der kostenlosen Zugabe von DSL-Modems belohnt, ist dies vor allem für kleinere Unternehmen von Bedeutung. Klar ist: Je mehr Funktionen integriert sind, desto kostenintensiver wird die Erstanschaffung. Im Normalfall sind Kombigeräte jedoch deutlich günstiger als die Summe der Anschaffungskosten der Einzelkomponenten. Bezogen auf das integrierte Modem bedeutet das für den Anwender, die Vorteile wie den gesparten Platz und weniger “Kabelsalat” gegen die Einbußen bei der Flexibilität abzuwägen. In der Regel empfiehlt sich im Home-Office und kleinen Netzwerken eher ein Router mit integriertem Modem, während in allen größeren Einrichtungen vorzugsweise externe DSL-Modemlösungen zum Einsatz kommen.