DSL-Router haben eine simple Aufgabe: Sie sollen den im lokalen Netzverbund zusammengeschlossenen Nutzern einen schnellen Zugang zum Internet liefern. Doch sind mit diesem Job heute in der Regel zahlreiche weitere Aufgaben verbunden – zum Beispiel Sicherheitsfunktionen in Form einer Firewall und VPN-Unterstützung. Für Arbeitsgruppen ist oft ein integrierter Druckerserver hilfreich. Inzwischen bietet der Markt ein sehr differenziertes Angebot an DSL-Routern – umso wichtiger ist es, zu sehen, worauf es ankommt.
Im Windschatten des enormen Erfolgs der DSL-Zugangstechnologie gediehen inzwischen auch DSL-Router zum bedeutenden Segment der ITK-Branche. In Westeuropa nutzen im Moment etwa 13 Millionen Haushalte und Unternehmen DSL, rund viereinhalb Millionen sind es allein in Deutschland. Weltweit beträgt die Zahl installierter DSL-Anschlüsse inzwischen etwa 50 Millionen. Das Potenzial für DSL-Router wird damit sehr schön deutlich. Entsprechend positiv sind die Prognosen der Marktforscher, was die Umsätze mit solchen Geräten betrifft. In-Stat/MDR etwa nennt für 2003 ein weltweites Umsatzvolumen von 1,05 Milliarden Dollar. Bis zum Jahr 2006 soll es demnach auf 1,225 Milliarden Dollar ansteigen. Ein signifikanter Teil dieser Umsätze geht in Deutschland über die Bühne, wo DSL einen sehr raschen Ausbau erlebte. Und hier sind es vor allem Hersteller wie Cisco, D-Link, Lancom, Netgear und SMC, die sich einen Großteil des Kuchens untereinander aufteilen.