Für einfache Bedürfnisse am Arbeitsplatz erfüllen Thin Clients einen kostengünstigen Job
Schlanke Rechner eignen sich für schmale Geldbeutel
Vor allem bei Standardanwendungen bieten Thin Clients Vorteile gegenüber den klassischen Computern mit Festplatte. Zentrales Management und das Fehlen von Laufwerken können für Einsparungen und Sicherheit sorgen.
Das klassische Argument für das Server-Based-Computing (SBC) und die Verwendung von Thin Clients ist die im Vergleich zum Client-/Server-Modell mit Arbeitsplatz-PCs niedrigere Total Cost of Ownership (TCO). Hierunter fallen alle einmaligen und laufenden Kosten, die in Verbindung mit der getätigten Investition stehen. In Bezug auf Anschaffung, Wartung, Sicherheit, Lebensdauer und Stromverbrauch liegen die Kosten der kompakten und lüfterlosen Endgeräte unter den Vergleichswerten der für Standardanwendungen tendenziell überdimensionierten Personalcomputer.
Als effektive Kostenbremse erweist sich die zentrale Admi-nistrierbarkeit der Thin Clients. Da alle Endgeräte innerhalb einer Server-Based-Computing-Umgebung prinzipiell lediglich auf die zentral laufenden Anwendungen des Applikationsservers zurückgreifen, müssen diese auch nur serverseitig gepflegt werden. Auf Client-Seite ist die Firmware, bestehend aus Betriebssystem, Kommunikationsprotokollen und häufig verwendeten Softwareapplikationen (zum Beispiel Internet-Browser, Emulationen oder Plug-ins) zu aktualisieren. Eine funktionelle Managementsoftware mit empfehlenswerten Features wie Event-Terminierung, Erstellung und Übertragung von Gruppenprofilen und sicherer Remote-Zugriff vereinfacht die Verwaltung zusätzlich. Unter Berücksichtigung des TCO-Ansatzes lassen sich daher Einsparungen zwischen 30 und 70 Prozent erzielen.