Qualifikationsanforderungen werden größer – Programmierer brauchen Gespür für den Nutzer – Generalisten weniger gefragt
Jobknüller Multimedia peilt Normalmaß an
Die Marktbereinigung in der Multimediawirtschaft hat auch zu einer Neuorientierung bei den Jobs geführt. Wurden früher eher Autodidakten eingestellt, legen Unternehmen heute großen Wert auf ein Studium.
Zurzeit arbeiten in Deutschland rund 200 000 Multimediaspezialisten, schätzt der Deutsche Multimediaverband (Dmmv). Wer dabei nur an Spiele- oder Screen-Designer denkt, übersieht die Vielfalt der Branche. In den vergangenen zehn Jahren hat sich die Palette der Produkte und Services stark erweitert. Nach einer Studie (www.dmmv.de) umfasst die digitale Wirtschaft heute die Bereiche Software, Systeme, E-Business, E-Services, Plattformen und Onlinedienste. „Die Grenze zwischen Dienstleistern und Anwendern verschwimmt“, erklärt der Autor der Studie, Lutz Goertz. Der ehemalige Referatsleiter Personal beim Dmmv arbeitet heute als Abteilungsleiter Bildungsforschung beim MMB Institut für Medien- und Kompetenzforschung.