Bad Schussenried (rr) – Die 3-D-Visualisierung von objektorientierten Softwaresystemen favorisiert Professor Oliver Deussen, Computergrafiker der Universität Konstanz, als künftige Methode, um die Qualität von Software und ihre Veränderung im Lebens-zyklus zu bewerten. „Es entsteht ein grober Eindruck der Struktur des Systems“, so Deussen vor den 100 besten Junginformatikern Deutschlands auf dem Kongress Informatiktage, veranstaltet von der Gesellschaft für Informatik und der Konradin-Verlagsgruppe, dem Mutterhaus der Computer Zeitung. Jeder Knoten eines Graphen steht für einzelne Softwareobjekte wie Packages oder Klassen – die Kanten repräsentieren Beziehungen wie Methodenauf-rufe oder Vererbungsbeziehungen. Qualität drückt sich laut Deussen beispielsweise darin aus, „dass die Objekte einer Klasse eng beieinander liegen“. Foto: Deussen/Universität Konstanz