Leinfelden (ab) – Hacker sind in einige Server des Linux-Distributors Debian eingebrochen. Betroffen war unter anderem das Security-Archiv. Der Haupt-Sourcecode wurde aber wohl nicht manipuliert. Dies ist nicht die erste Attacke gegen Opensource-Initiativen: Erst Anfang November hatten Unbekannte versucht, eine Hintertür in den Linux-Kernel einzuschleusen. Und im August war der FTP-Server des GNU-Projekts gehackt worden. Unterdessen läuft in den USA eine auf drei Jahre angelegte Untersuchung an, inwieweit die Vermeidung von Software-Monokulturen die IT-Sicherheit verbessern kann. Die National Science Foundation fördert das Projekt der Carnegie Mellon University und der University of New Mexico mit 750 000 Dollar. Dabei soll auch die automatisierte Diversifizierung von Computern erforscht werden.