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Ausgabe: 49/2003
Seite: 4
Zeitschrift: COMPUTER ZEITUNG »


Beste Chancen bei Standardsoftware, aber:

„Green kommt erst 2007 auf den Markt“

Redmond – Über 2000 Entwickler arbeiten für Microsoft an betriebswirtschaftlicher Standardsoftware. Die kommende Version namens Green braucht trotzdem noch vier Jahre, wie Microsoft-Vorstand Orlando Ayala erläutert.




Microsoft drängt seit Jahren in neue Wachstumsfelder: betriebswirtschaftliche Software (ERP), Handys und Spielkonsolen. Wo sehen Sie den größten Markt?

Im ERP-Geschäft. Es gibt 40 Millionen mittelständische Unternehmen weltweit, und wir haben dort erst ein Prozent Marktanteil.

ERP war bislang keine Microsoft-Domäne. Wie überzeugen Sie Kunden?

IBM und Oracle waren auf Konzerne fixiert und versuchen jetzt, ihre Angebote an kleine Unternehmen anzupassen, indem sie entweder den Produktnamen ändern oder Funktionen streichen. Wir halten das nicht für den richtigen Ansatz, und haben deshalb die Mittelstandsanbieter Navision und Great Plains gekauft.

Wie viele Entwickler haben Sie für Standardsoftware?

Rund 2000 arbeiten für Microsoft Business Solutions. Zusammen mit unserem Serverangebot für den Mittelstand dürften es sogar 3000 bis 4000 sein.

Wie stark wollen Sie die Entwicklungsabteilung ausbauen?

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