Auch mittelgroße Betriebe können komplizierte Abläufe haben – Hohe Kosten und fehlender Kurzfrist-Return behindern Migrationen
Softwaretitanen buhlen um kleine Unternehmen
Funktionierende Branchenlösungen und kompetente Beratung aus einer Hand: Das versprechen alle Standardsoftwerker. Im Detail gibt es aber erhebliche Unterschiede, wie auf dem ERP-Roundtable der Computer Zeitung deutlich wurde.
Nach den spektakulären Insolvenzen von Brain und Bäurer achten Mittelständler verstärkt auf die wirtschaftliche Stabilität ihres Lieferanten von Standardsoftware (ERP). Das bedeutet aber noch lange keinen Freibrief für Großunternehmen wie SAP oder Microsoft. Kleinere Unternehmen vertrauen nämlich am liebsten auf Anbieter, die die Anforderungen des Mittelstands gut kennen.
Direkter Kontakt bringt Vorteile
Alle großen ERP-Anbieter setzen daher auf Partner, die den Kontakt zum Mittelstand halten. „Wir haben eigene Teams gebildet, die wissen, was der Mittelstand benötigt“, berichtet Jürgen Kleinsteuber, Vice President Business One Global Field Operation bei SAP. „Kleine Unternehmen erwarten Sicherheit, und sie bekommen über unsere zerJPGizierten Partner genau die Lösung, die sie brauchen.“ In Deutschland gebe es derzeit 165 Partner für die Produkte Business One und All in One, 550 Partner seien es weltweit. Microsoft hat nach den Worten von Jürgen Baier, Director Microsoft Business Solutions Deutschland, 80 ERP-Branchenlösungen im Angebot. Die regionale Nähe zum Kunden stellt der Softwarekonzern über ein Netzwerk von mehr als 200 Partnern her.