Eine Erfassung von Daten über die Hard- und Softwareumgebung darf kein Selbstzweck sein. Die Informationen müssen in eine handfeste Strategie zur Kos-tenreduktion einfließen.
Asset-Management, früher als Kostenfaktor verkannt, wird zunehmend als Quelle für Ein-sparpotenziale in den Unternehmen entdeckt. Beim Asset- Management handelt es sich um ein übergeordnetes Verfahren, das die Bestandskontrolle von Ressourcen und deren Ausstattung genauso beinhaltet wie Konfigurationsmanagement, Kosteninformationen und dazu gehörende Vertragsdaten. Hard- und Software sind die bekanntesten Kategorien, in denen Asset-Management angewandt wird, doch Prozesse und Services sollten nicht vergessen werden.
Der Lohn für ein durchdachtes Konzept sind zahlreiche Möglichkeiten für die Reduzierung von Kosten. Beispiel Lizenzkontrolle: eine Studie von Gartner kommt zu dem Ergebnis, dass nicht mehr im Einsatz befindliche Hard- und Software für bis zu 20 Prozent der Wartungskosten verantwortlich ist. Die Lizenzprogramme der Anbieter sind mittlerweile derart vielschichtig, dass ohne detaillierte Kenntnisse des Bedarfs und der Nutzung von Software die Auswahl des richtigen Lizenzprogramms ein Glücksspiel wäre. Zudem darf man die rechtliche Seite nicht vergessen. Die Giga Group schätzt, dass 24 Prozent aller eingesetzten Software nicht lizenziert ist. Korrekte Lizenzierung ist aber für eine ISO-ZerJPGizierung unerlässlich.