Der Einbau der 64-Bit-PCI-Karte mit 64 MByte Cache ist unkompliziert. Im bereits beschriebenen Testrechner finden sich nur 32-Bit PCI-Steckplätze, sodass eine optimale Performance des Controllers und der Platten in diesem Szenario nicht erreicht werden konnte. Die Bauhöhe ist bewusst gering gehalten, sodass sich der Adapter gut für den Einsatz in 19-Zoll-Servern mit nur ein oder zwei Höheneinheiten eignet. Mit der Tastenkombination CTRL+A während der BIOS-Initialisierungsphase lassen sich Plattenparameter und RAID-Konfiguration vornehmen. Ist bereits einige Erfahrung im Umgang mit RAID-Verbunden vorhanden, so läuft die Einrichtung eher intuitiv ab. Der 2410SA von Adaptec unterstützt die Verwendung von Hot-Spare-Platten. Das sind Reservefestplatten, die im Notfall ein ausgefallenes Laufwerk ersetzen. Neben der Funktion des globalen Hot-Spare, welches für jede ausfallende Platte einspringt, lässt sich über „dedicated Hot-Spare“ festlegen, für welches Laufwerk die Reserveplatte einspringen soll. Leider liegt dem Controller nur eine Kurzanleitung bei, das Handbuch selbst findet sich in Form zweier PDF-Dateien auf der beiliegenden CD. 153 Seiten in englischer Sprache für die Hardware und 233 Seiten, ebenfalls in Englisch, zur RAID-Software. Der Treiber für den Controller wird wie bei allen RAID-Adaptern per Diskette einem installierenden Windows hinzugefügt. Neben Microsoft Windows lässt sich der 2140SA auch unter diversen Linux-Distributionen, UnixWare und OpenUnix verwenden.