Die Software „Adaptec Storage Manager“ wird in der Browser-Edition beigelegt. So ist es problemlos möglich, über das Intranet auf den Rechner mit dem RAID-Adapter mit Administrationsrechten zuzugreifen. Dabei können Parameter wie die Stripe-Größe, das Erweitern eines Verbunds mit neuen Platten oder der Wechsel zu einem anderen RAID-Level direkt über die Browser-Oberfläche geändert werden. Über ein Kommandozeilen-Tool (CLI) lassen sich betriebssystemunabhängig Befehle direkt an den Controller senden, die über den Browser nicht verfügbar sind.
SiSoftwares Testwerkzeug „Sandra 2004“ bescheinigt dem getesteten RAID-10-Verbund bei einem Test mit ausgeschaltetem Cache einen durchschnittlichen Durchsatzwert von 31 856 KByte/s. Ist der Cache aktiviert, so steigt der Durchsatz immerhin auf einen Wert von 39 078 KByte/s. Befindet sich der Verbund in einer Rebuild-Phase, so wurden immerhin noch 35 176 KByte/s bei eingeschaltetem Cache gemessen. Wie bei Benchmark-Ergebnissen üblich, spiegeln diese Messergebnisse kein exaktes Abbild der Wirklichkeit wider, auch wenn überlappende I/O-Zugriffe mit unterschiedlicher Tiefe ein möglichst reales Lese-/Zugriffsverhalten simulieren sollen. Bei sequenziellen Lesezugriffen stieg die Durchsatzrate in der Teststellung immerhin auf 59 MByte/s, während der zufällige Zugriff mit nur 15 MByte/s zu messen war. Sequenzielle Schreibzugriffe wurden mit 31 MByte/s abgearbeitet, zufälliges Schreiben auf unterschiedliche Sektoren immerhin mit noch 17 MByte/s.