PAM selbst erlaubt die Überwachung der RAID-Parameter von der lokalen Maschine und über die Agent-Software aus der Distanz auch über Internet. Eine einfache, jedoch praktische Benachrichtigungsfunktion ist der Versand einer E-Mail beim Auftreten von Problemen. Der Administrator kann hier wählen, bei welchem Fehlertyp, beispielsweise einem fehlerhaften Sektor der Festplatte, der Beginn eines Rebuilds oder natürlich dem Ausfall eines Laufwerks welche Benachrichtigungsform zu wählen ist, diese Benachrichtigung erfolgen soll. Beim einfachen Spiegeln der Platten können natürlich keine großartigen Veränderungen der Zugriffsgeschwindigkeit erwartet werden. Die vormals verbaute Quantum Fireball Plus AS mit 30 GByte am IDE-Adapter des Motherboards brachte es auf eine durchschnittliche Übertragungsgeschwindigkeit von 23.144 KByte/s, gemessen mit SiSofts Sandra 2004. Das RAID 1 der beiden Barracudas erreichten eine durchschnittliche Übertragungsgeschwindigkeit von 32.000 KByte/s, was immerhin dem Leistungswert einer mit 8 MByte Cache ausgestatteten 7200 U/min schnellen Western Digital DiamondMax Plus im UDMA-100-Modus entspricht. Im sequenziellen Lesezugriff erreicht der Promise-Controller einen guten 50-MByte/s-Wert, im zufälligen Lesezugriff fällt die Geschwindigkeit hingegen auf 13 MByte/s ab. Werden Daten sequenziell auf die Platten geschrieben, so wird ein Wert von 21 MByte/s erreicht – das Schreiben auf zufällig angesteuerte Sektoren sinkt auf 6 MByte/s. Diese Messergebnisse verhindern die Nutzung des Promise-Adapters in einem reinen Fileserver.