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Ausgabe: 12/2003
Seite: 16
Zeitschrift: Windows IT Pro »


RAID-Lösungen für Windows-Systeme

Die Alternativen existieren

Bei professionellen Anwendern gelten SCSI-Systeme immer noch als die „Königsklasse“, wenn es um ausfallsichere und zuverlässige Serversysteme geht. Aber ist immer gleich ein teures SCSI-RAID-System notwendig, wenn „kleinere“ Rechner zuverlässiger werden sollen? Wir stellen die preisgünstige Alternativen für die unterschiedlichsten Anwendungen auf Basis von IDE und SATA vor.




Das „normale“ Standardsystem für das Büro ist in der Regel mit einer IDE-Festplatte ausgestattet – und das ist schon seit Jahren so. Während die Anbieter von SCSI-Festplatten noch bis Mitte der 90er-Jahre versuchten, dem kostengünstigen IDE-Systemen das Wasser abzugraben, ist die SCSI-Platte heute eindeutig nur noch ein Fall für den Serverraum. Dabei ist es nicht einmal so sehr eine höhere Leistung, die solche SCSI-Festplatten für den Betrieb im Server auszeichnen. In erster Linie qualifiziert die Tatsache, dass die meisten SCSI-Festplatten von ihrem Hersteller für den 24/7-Dauerbetrieb ausgelegt und freigegeben wurden, sie ganz besonders für diesen harten Einsatz. Die normale IDE-Platte aus dem Computer-Discounter um die Ecke ist jedoch ohne Frage günstiger und bietet vor allem deutlich mehr Speicherplatz. So ist sicher auch schon jeder Administrator in die Verlegenheit gekommen, einen regulären „Standard-PC“ für die Arbeit im Serverraum abzustellen – beispielsweise weil schnell ein Printserver benötigt wird oder kurzfristig ein Fileserver für Sicherungen aufgestellt werden muss. Dabei stellt man dann häufig fest, dass auch diese Rechner zuweilen jahrelang im Dauerbetrieb durchhalten, obwohl diese Geräte eigentlich nur für den üblichen Büroarbeitszeittakt ausgelegt sind. Geht es allerdings um eine optimale Performance, so wird man schnell feststellen, dass eine IDE-Platte dem SCSI-Pendant nicht ebenbürtig ist.

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