„80 Prozent der kleinen und mittleren Unternehmen nutzen IT, aber nur 20 Prozent schützen sich gegen Internetgefahren“, warnt Rezzo Schlauch, Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium. Mit Web-infos (www.mittelstand-sicher-im-internet.de) sowie rund 50 Regionalveranstaltungen will er nun verstärkt für mehr Secu-rity-Sensibilität werben.
Ergänzend haben Innen- und Wirtschaftsministerium zusammen mit dem IT-Verband Bitkom das Notfallzentrum Mcert (www.mcert.de) gestartet. Via Mail-Abo liefere es Mittelständlern verlässliche und verständliche sowie individuelle und aktuelle Infos über Sicherheitslücken und Virenschwemmen, verspricht Bitkom-Präsident Willi Berchtold. Und dies mit jährlich 50 Euro für den Basisdienst und 300 Euro für die Professional-Version recht günstig. Konkrete Hilfe vor Ort jedoch – zur Virenentfernung oder für Software-Updates – bietet das Mcert nicht an. Hier verweist Berchtold auf Systemhäuser. Eine Datenbank mit quasi Mcert-empfohlenen Dienstleistern war zwar mal angedacht, liegt aber auf Eis.