Palo Alto (fm) – Einen neuen Datenbank-Leistungsrekord hat HP mit einem Linux-Cluster-System aufgestellt – und zugleich einen technologischen Durchbruch erzielt. Denn erstmals konnte mit einer verteilten Rechnerarchitektur eine höhere TPC-C-Performance erreicht werden als mit einem großen SMP-System (symmetrisches Multiprocessing) – bei zugleich deutlich günstigerem Preis-Leistungs-Verhältnis. In Zahlen: 1 184 893 Tpmc (Transaktionen pro Minute) für den Cluster mit 16 Vierwege-Itanium-2-Knoten stehen 1 008 144 Tpmc für einen Superdome-Server mit gleicher CPU-Zahl gegenüber. Maßgeblichen Anteil am Erfolg hatte Oracles Grid-fähige Datenbanksoftware 10g, die allerdings noch auf ihre breite Verfügbarkeit wartet.