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Ausgabe: 21/2003
Seite: 32
Zeitschrift: LANline »


NAS-Auswahlkriterien

Zentrale Datenspeicher im Netz

Immer mehr Unternehmen entscheiden sich für den Einsatz von Network Attached Storage als zentrale Speicherplattform. Gründe sind etwa die ausgefeilten Datenmanagementfunktionen ebenso wie die einfachen aber effektiven Datensicherungs- und Wiederherstellungskonzepte, die NAS auch bei komplexen Anwendungen bietet. Bei der konkreten Ausstattung mit entsprechenden Funktionen gibt es jedoch – ebenso wie in der Preisgestaltung – beträchtliche Unterschiede.




Die Entwicklung des Storage Networking als Disziplin für Speicherkonzepte in Unternehmen teilt sich im Wesentlichen in zwei technologische Basisrichtungen: NAS (Network Attached Storage) und SAN (Storage Area Networks). Beide Lösungsansätze geben IT-Managern die Chance, eine Architektur für die zentrale Speicherung von Daten zu implementieren und bieten Schnittstellen für die Kontrolle und Verwaltung von Speicher (Storage-Management). Der wesentliche Unterschied zwischen SAN- und NAS-Technologie sind die Datenpakete, die zwischen Anwendungsserver und Storage-Plattformen übertragen werden sowie deren Format auf dem Speichersystem. Das in einem SAN primär verwendete Fibre-Channel-Protokoll (FCP/SCSI) überträgt Datenblöcke. Diese enthalten Informationen über die Devices (Disks), von denen die Daten kommen. Das Blockprotokoll enthält allerdings keine Information über die übertragenen Daten. Host und Disk-Subsystem stehen also in direkter Abhängigkeit zueinander. Im Gegensatz dazu verwenden NAS-Lösungen ein dateiorientiertes Übertragungsprotokoll auf Basis des Network-File-Systems und des Common-Internet-File-Systems (NFS/CIFS), in dem keine Geräteinformationen übertragen werden. Host und NAS-Server sind somit voneinander unabhängig. Kurz gesagt: Ein SAN verwaltet Datenspeicher, während ein NAS sich um Daten und Dateien kümmert.

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