Eine effiziente Technologie, die Aufschluss darüber gibt, wer mit wem welche Daten austauscht, nennt sich sFlow (RFC 3176). Dabei handelt es sich um eine Netzwerk-Monitoring-Methode, die auf Sampling-Technik basiert. Von jedem n-ten Paket werden die Header ausgelesen, gesammelt und an eine entsprechende Applikation gesendet, die daraus Auswertungen generiert. Die Genauigkeit der Auswertung liegt trotz Samplings in der Regel bei über 99 Prozent. Da es sich hier um einen besonders rechenintensiven Prozess handelt, ist es wichtig, dass der Switch diese Funktion in Hardware (ASICs) realisiert.
Ein Feature, das aktuell immer mehr Bedeutung im Zusammenhang mit Sicherheit im Switch erhält, ist die Port-Level-Zugangskontrolle gemäß dem 802.1x-Standard. Diese aus den Access Points für drahtlose Netze (WLANs) bekannte Funktion wandert in größeren Unternehmensnetzen sinnvollerweise in eine zentrale Instanz – am besten einen Switch. Im Zusammenspiel mit einem Radius-Server (Remote Access Dial-in User Service) übernimmt der Switch damit die Authentifizierung der Nutzer.