Mehrsprachige Wörterbücher
Ein wichtiges Kriterium für die Güte eines Spam-Wörterbuchs ist die Anzahl der Sprachen, welche die Software beherrscht. Je mehr Sprachen in einem Wörterbuch integriert sind, desto besser. Allerdings bieten einige Hersteller nach wie vor Lösungen an, deren Software lediglich Englisch “spricht”. Ein leichtes Spiel für hiesige Versender von Werbemüll, denn deutschsprachige Spam entgeht einer solchen Lösung natürlich. Weitere Sprachen neben dem Englischen bieten etwa Kaspersky Labs und Clearswift, deren Wörterbücher über fünf Sprachen verfügen – bei Surfcontrol sind es sogar sechs Sprachen.
Im Idealfall sollte der Filter zudem lernfähig sein. So erfasst er ab Beginn seines Einsatzes das individuelle Verhalten des jeweiligen Benutzers. Denn schließlich hat jeder Anwender ganz eigene Ansichten davon, welche E-Mails erwünscht sind und welche als Spam aussortiert werden sollten. Lernfähige Filter haben den großen Vorteil, dass sie dem Anwender das Definieren von komplexen und abstrakten Filterregeln weitgehend abnehmen: Das Programm bestimmt seine Regeln selbstständig, basierend auf den individuellen Selektionsentscheidungen des Benutzers.