Laut einer Studie der International Data Corporation (IDC) wird die wachsende Flut unerwünschter Werbe-E-Mails (Spam) in den kommenden Jahren die weltweiten Softwareverkäufe beschleunigen. Vor allem die Umsätze mit entsprechenden Sicherheitsprogrammen, die unerwünschte Inhalte ausfiltern oder ganze E-Mails vom Rechner abblocken, werden sich von derzeit 236 Millionen Euro auf 974 Millionen Euro im Jahr 2007 mehr als vervierfachen, so die Analysten von IDC. Zu den führenden Anbietern zählen Unternehmen wie Clearswift (Mailsweeper), Surfcontrol (E-Mail Filter), Netiq (Mailmarshal), GFI (Mail Essentials), Brightmail (Brightmail) oder Kaspersky Labs (Anti-Spam). Die beiden erstgenannten Hersteller gelten laut Analysten als die derzeit dominierenden Player in diesem noch jungen Marktsegment. Darüber hinaus gibt es hunderte von Free- und Shareware-Tools, die aber bestenfalls für den Privatgebrauch zu empfehlen sind.