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Basierend auf den skizzierten Aspekten bietet die Firma NetIQ mit der Software „AppManager Suite“ eine System- und Applikation-Management-Lösung an, die in der jetzigen Version 5.01 neue Funktionen bietet. Neben der Unterstützung aller namhaften Applikationen unter Windows – von Active Directory und Backoffice, Citrix oder Oracle bis hin zu SAP - bietet die Lösung mittlerweile auch breite Unterstützung für Unix-, Solaris- und Linux-Umgebungen und den dort relevanten Applikationen wie Apache, BEA Weblogics und WebSphere bis hin zu Oracle, DB2 oder Sendmail an.

Neben diesen so genannten Applikationsagenten stellt die Lösung so genannte „Response-Time“-Module zur Verfügung: Mit deren Hilfe kann die Performance einzelner Transaktion aus Endanwendersicht von unterschiedlichen Clients im Netzwerk direkt über das Netzwerk bis hin zum Server gemessen werden. Dabei testen Module für Active Directory, Exchange, SQL-Server, Oracle RDBMS und Lotus Notes applikationsspezifische Aktionen wie beispielsweise das Anmelden am AD, das Öffnen einer Mail oder Wechseln eines Ordners. Zudem sind spezielle Module für Webservices und das Netzwerk verfügbar. Mit dem Modul für Webservices lassen sich komplette Transaktionen in „eBusiness“-Applikationen aufzeichnen, testen und messen. Mit der Überwachung aller wichtigen Applikationskomponenten in einer Webservices-Infrastruktur wird das Management dieser meistens strategischen Applikationen durch die Anwendersicht komplettiert. Das „Response-Time“-Modul für das Netzwerk stellt einen weiteren wichtigen Ansatz zur kompletten Überwachung der Infrastruktur zur Verfügung: So kann beispielsweise zwischen zwei beliebigen Systemen im Netzwerk gemessen werden, wie gut das Netzwerk momentan den Netzwerkverkehr verschiedener Anwendungen und Transaktionen unterstützt. Dadurch kann ein Administrator sofort erkennen, ob sich negative Veränderungen, die an dieser Stelle auftreten, auf das Antwortzeitverhalten seiner Applikationen in einzelnen Bereichen oder Standorten auswirken. Dank dieser netzwerkspezifischen Sichtweise kann bei Perfomanceproblemen der für die Anwendungen zuständige Administrator die Ursachen schnell und zuverlässig identifizieren und beheben. Die „Response-Time“-Module nutzen hierbei einen Agenten, der aktiv skriptgesteuerte Transaktionen von beliebigen Clients aus ablaufen lässt. Dabei muss auf dem zu überwachenden Server für diese Funktion kein Agent installiert sein. Bei dem Modul für Netzwerkperformance kommt hingegen ein anderer Ansatz zur Anwendung: Hier muss auf beiden Punkten ein Agent vorhanden sein. Zwischen diesen beiden Agenten werden dann synthetische Transaktionen über das Netzwerk geschickt. Dann wird gemessen, wie lange dieser Vorgang dauert. Der Fokus liegt bei diesem Vorgang alleine auf dem Netzwerk. Dies bedeutet auch, dass eine entsprechende Anwendung auf den Maschinen selber gar nicht installiert sein muss, da die Transaktionen rein auf Netzwerkebene ausgeführt werden. (fms)

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