DFS-Redundanz hinzufügen
Bis hierher wurde nun ein Stamm für die DFS-Struktur erstellt. Dieser Stamm ist jedoch nicht redundant, deshalb ist der nächste Schritt das Einrichten einer Replikation des DFS-Stamms. Die folgenden Anweisungen funktionieren aber nur, wenn ein zweites Serversystem angeschlossen ist. Als erstes wird im linken Teilfenster der Konsole „Verteiltes Dateisystem (DFS)“ der neue DFS-Stamm () mit der rechten Maustaste angeklickt und im Kontextmenü der Menüpunkt „Neues Stammreplikat“ ausgewählt, um mit den folgenden Schritten des DFS-Stamm-Assistenten zu beginnen. Zuerst ist die Maschine zu bestimmen, die die DFS-Stamm-Replikation beherbergen soll. Im Falle des Beispiels ist das der DMZSERVER. Als nächstes muss die für den Start des DFS-Stamm-Assistenten benutzte Freigabe ausgewählt werden, welches in diesem Fall () ist. Nachdem die Freigabe für den DFS-Stamm auf dem zweiten Server definiert wurde, folgt die Konfiguration der Replikation zwischen beiden Freigaben. Im Normalfall richtet DFS nicht automatisch die Datenreplikation für den Benutzer ein, sodass sie aktiviert werden muss. Dazu wird der erstellte DFS-Stamm mit der rechten Maustaste angeklickt und der Menüpunkt Replikationsrichtlinie im Kontextmenü ausgewählt, um das Fenster für die Replikationsrichtlinie zu öffnen. Um die Replikation für jede der Freigaben zu aktivieren, wird dann die Schaltfläche „Aktivieren“ angeklickt, und anschließend entschieden, welche Freigabe der Master für die erste Replikation sein sollte. Nachdem diese Freigabe markiert wurde, ist auf die Schaltfläche „Set Master“ zu klicken. Nach Abarbeitung dieser Schritte, repliziert Windows 2000 die Daten auf diesen Freigaben und hält sie dann im synchronisierten Zustand. Nachdem die erste Replikation durchgeführt wurde, verschwindet die Unterscheidung in Hauptfreigabe und andere.