Die einzigen Elemente, die das DFS nicht repliziert, sind die so genannten Dateiverriegelungen. Das sind Indikatoren, die Windows 2000 dazu verwendet, um festzustellen, ob bereits jemand an einer Datei arbeitet. Diese Betrachtung ist sehr wichtig, da es vermutlich sehr stark die Entscheidung beeinflussen wird, wie die DFS-Strukturen definiert werden sollen. Weil das DFS keine Dateisperren repliziert, könnten zwei Benutzer gleichzeitig an derselben Datei arbeiten, jeder mit einer anderen Kopie der Datei und nicht wissend, dass eine weitere Kopie existiert. Ereignet sich solch eine Situation und beide Benutzer sichern ihre Änderungen auf dem Netzwerk ungefähr zur selben Zeit, tritt die Richtlinie „Wer als letztes speichert gewinnt“ in Kraft. Um dieser Situation vorzubeugen, ist es ratsam, synchronisierte Replikationen immer nur als Sicherungsfreigaben zu betrachten, auf die Benutzer nie direkt zugreifen sollten. (kj)