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Ausgabe: 11/2003
Seite: 12
Zeitschrift: Windows IT Pro »


Neue OWA-Fähigkeiten bei Exchange

(Fast) Alles via Web

Anwender wollen heute immer und überall auf ihre Mail zugreifen können. Aus diesem Grund bietet der Exchange-Server schon länger die Möglichkeit, mittels der als OWA (Outlook Web Access) bezeichneten Funktion, mittels eines Browsers auf sein Postfach zuzugreifen. Unser Autor stellt die Erweiterungen und Besonderheiten der OWA-Funktionalität unter Exchange Server 2003 vor.




Da ein „mobiler Anwender“ nicht immer Zugriff auf einen traditionellen Outlook-Client besitzt, unterstützt der Exchange-Server schon seit einiger Zeit den Einsatz eines Browser-Clients. Mit dem aktuellen Release 2003 des Exchange-Servers kommt auch eine neue Version des „Outlook Web Access“ (OWA) auf den Markt. Zwar setzt auch der aktuelle OWA-Browser-Client auf die gleiche Architektur wie die Vorgängerversionen auf, er stellt aber weitaus umfangreichere Möglichkeiten zur Verfügung als die bisherigen OWA-Versionen. Zudem hat Microsoft versucht, die Wünsche der Anwender aufzugreifen und deren Anregungen in dieser neuen Version einzuarbeiten.

Eines der Hauptthemen ist sicher immer die Sicherheit, besonders wenn es darum geht, seinen Anwender den Zugriff über das Web auf die Exchange-Systeme der Firma zu ermöglichen. Ein Administrator, der seinen Usern diese Art des Zugriffs ermöglicht, hat wenig bis keine Kontrolle darüber, welche Geräte diese Anwender einsetzen oder wie ernst sie die Sicherheitsaspekte nehmen. Aus diesem Grund gehörte es auch zu den erklärten Zielen von Microsoft, einen sicheren OWA-Client zu entwickeln. Zu den weiteren Anforderungen an die Entwickler gehörten unter anderem die Steigerung der Performance, mehr unterstützte Features und die weitgehende Kompatibilität mit dem Outlook-2003-Client. Diese Kompatibilität soll sich so auswirken, dass ein Anwender immer auf die genau gleiche Art und Weise arbeiten kann, ganz gleich in welcher Systemumgebung er sich gerade befindet.

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