Um den Anforderungen an Wachstum und Leistung gerecht zu werden, kommen in Unternehmensnetzen immer häufiger stapelbare Switches zum Einsatz. Sie eignen sich besonders für kleinere und mittelständische Unternehmen, da sie keine hohen Kapitalreserven verbrauchen und gleichzeitig nach oben skalierbar sind. Bei der Entscheidung, diese Technik einzusetzen, sind verschiedene Kriterien zu beachten.
Stapelbare Switches werden zu einer Einheit, dem Stack, zusammengeschlossen. Im Stack ist ein Master-Switch mit einem oder mehreren untergeordneten Switches (Slaves) verbunden. Alles zusammen erscheint im Management als einziges logisches System. Der Stack ist in der Regel ein Single-Board-System, das unabhängig mit eigener Stromversorgung funktioniert. Eine höhere Port-Dichte ist durch die Verbindung mehrerer Switches zu erreichen und nicht – wie bei Chassis-basierenden Systemen – durch Hinzufügen von Expansion-Boards. Die zugrunde liegende Stacking-Architektur regelt die Verbindung und Zusammenarbeit der einzelnen Geräte. Sie muss sicherstellen, dass Pakete ohne Verzögerung an alle Ports in allen Switches im Stack versendet werden.