VoIP (Voice over IP) wird bei der Übertragung von Sprache in Datennetzen immer populärer. Aktuell werden bereits 17 Prozent aller neuen Nebenstellen großer Unternehmen in Deutschland mit IP-Telefonen bestückt. Die Unternehmen profitieren insbesondere von der Zusammenführung der Infrastruktur von Daten- und Telekommunikationsnetzen. Die Wahl einer Anlage ist allerdings nicht gerade einfach, gelten doch je nach Art und IT-Struktur des betreffenden Unternehmens spezifische Kriterien.
Die Auswahl der richtigen Technologiebasis für IP-TK-Anlagen beginnt bei der Definition der eigenen Anforderungen. Grundlage hierfür bietet ein herstellerneutrales Telekommunikationsprofil. Ein Unternehmen, das sich mit der Projektierung im Telekommunikationsumfeld beschäftigt, sollte die internen und externen Kommunikationsbedürfnisse analysieren und in Worte zu fassen, ohne sie von Leistungsmerkmalen, Produktparametern und Herstellervorgaben abhängig zu machen. Das Telekommunikationsprofil sollte alle Aspekte der Kommunikation in einem Unternehmen umfassen. Dazu gehören beispielsweise Rufnummernpläne, Gesprächsannahme und Weiterleitungen, Einsatz von UMS (Unified Messaging Systeme) und CTI-Applikationen (Computer Telephony Integration), variable und feste Arbeitsplätze, die Unterscheidung nach privaten und geschäftlichen Gesprächen, projektbezogene Gesprächskostenauswertung, Umsetzung von Leistungsmerkmalen bis hin zur Namensgebung der internen Endgeräte.