Für Administratoren sind sie ebenso selbstverständlich wie unentbehrlich: KVM-Switches zur zentralen Verwaltung mehrerer Server. Die Umschalter unterstützen eine oder mehrere physikalische Konsolen, um Rechner temporär für Managementaufgaben mit Tastaturen, Monitoren und Zeigegeräten auszustatten. Interessant sind KVM-Switches, die sich über Internet steuern lassen.
Das Spektrum der heute am Markt angebotenen KVM-Switches ist sehr weit gefächert. Die einfachsten Varianten sind lediglich dafür gedacht, zwei oder einige wenige Rechner vor Ort mit Ein-/Ausgabegeräten zu versorgen. Für die Verbindung des Switches mit den Rechnern und der Konsole kommen hier oft proprietäre Anschlusskabel zum Einsatz. Diese Art KVM-Switches ist für den SOHO- und Heimbereich ausgelegt. Kritisch zu betrachten sind hier die Bildqualität – besonders bei höheren Auflösungen – sowie Funktionen und Klarheit des Management-Interfaces, das in der Regel als per Hotkey aktivierbares Onscreen-Display (OSD) erscheint. Üblich sind auch Umschalter direkt am Switch – praktikabel, wenn nur zwei bis vier PCs zu steuern sind. Neuere Geräte für diese Zielgruppe bieten Tastaturanschluss über USB und übertragen auch Audiosignale. Einsteiger-Switches versorgen sich am besten direkt über die PS/2- oder USB-Tastaturschnittstellen mit Strom. So ist kein eigenes Netzteil für den Switch erforderlich. Weitere Kriterien, die in Heim und SOHOs für KVM-Switches zu beachten sind, betreffen Garantie- und Support-Leistungen des Herstellers, Qualität und Sprache von Bedienerführung und Handbuch, sowie natürlich den Preis.