Webservices sind der erste Schritt
Dennoch sieht IBM-Websphere-Marketier Christopher Daerr einen Trend bei den Anwendern, nur noch Applikationen einzusetzen, die Webservices-Schnittstellen aufweisen. Ob diese Interfaces dann auch sofort genutzt werden, stehe aber auf einem anderen Blatt. Trotzdem sei dies der richtige Schritt, stimmt Bernd Eckenfels zu. Auch der IT-Architekt der Seeburger AG rät von einer zu hohen Geschwindigkeit bei der Umsetzung ab, da oft noch das klare Verständnis einer SOA bei vielen Anwendern fehlt.
Allerdings sollten sich die Unternehmen nicht zu sehr ausruhen, warnt Groth. Bereits Anfang kommenden Jahres werden erste Anwender komplette Infrastrukturen auf SOA-Basis aufgebaut haben, die gut funktionieren – und sich damit einen Wettbewerbsvorteil vor anderen erarbeiten. Produkte könnten damit etwa wesentlich schneller auf die verschiedensten Marktbedürfnisse angepasst werden.