IBM-Marketier Daerr relativiert diese Ansicht: „Die Kunden kommen nicht, um eine SOA zu kaufen. Sie wollen Lösungen, die SOA-fähig sind.“ Diese Anwendungskomponenten könnten sehr wohl einfach via Webservices-Schnittstellen gekoppelt werden. Zudem erlaubt diese Vorgehensweise eine schrittweise Einführung in die Technologie, bei der die Schrittweite vom Anwender bestimmt werden kann.
Entsprechend sei es zur Zeit noch kein Problem, das Schlüsselelement einer SOA wie eine anwendungsübergreifende Benutzerauthentifizierung oder eine leistungsorientierte Abrechnung der Ressourcen noch nicht ausgereift sind. Allerdings, so sagt der Sun-Visionär Groth voraus, werde die Abrechnung nach genutzter Leistung zur Killerapplikation, die die SOA-Idee vorantreibt. mr