Die Methode des „Backup-To-Disk“ kann vielfach helfen, dass knappe Zeitfenster, das normalerweise für die Datensicherung zur Verfügung steht, besser auszunutzen. Obwohl viele kommerzielle Lösungen für diese Art der Sicherung existieren, kann diese Technik auch mit Hilfe der Windows-eigenen Werkzeuge gemeistert werden, wie unser Autor zeigt.
Die Masse an Informationen, die von der Administration irgendwie gesichert werden muss, steigt unentwegt. Würde Moores Gesetz von der Verdoppelung der Leistung alle 18 Monate auch im Speicherplatzbereich zutreffen, so wären die meisten Administratoren sicherlich dankbar für diese moderate Steigerung. Grundsätzlich lassen sich für den vermehrten Bedarf zwei Faktoren ausmachen: Einerseits benötigen schon die Dateien von „einfachen“ Programmen immer mehr Speicherplatz, zum anderen steigt die Anzahl der Benutzer und Rechner in den Unternehmen ebenfalls an. Zu CP/M-Zeiten war eine 180 KByte Diskette noch durchaus ausreichend, um eine nennenswerte Menge von Dateien zu sichern. Heute verbraucht eine leere Excel-Datei bereits 11 776 Bytes und auch die in Linux-Kreisen so hoch gelobte Textverarbeitung „Open Office“ verbraucht bereit 2088 Byte für eine leere Datei. Der Umfang von Datenbanksystemen mit Transaktionskontrollen wächst täglich in Schritten von 100 oder gar 1000 MByte.