Für die IT-Abteilung bringt dieses Konzept jedoch einen deutlichen Mehraufwand mit sich, wie Gartner-Analyst Frank Buytendijk ausführt: „Je feiner einzelne Applikationen in Dienste aufgebrochen werden, desto härter wird die Arbeit der IT-Manager, diese wieder zu integrieren.“ Ein weiterer Nachteil liegt im heftigen Performance-Verlust der Systeme: So warnt Suns Technologievordenker Tom Groth davor, dass bei der serviceorientierten Architektur die Middleware 80 Prozent der Systemressourcen aufbraucht und nur noch 20 Prozent für die Businesslogik übrig lässt. Mit extrem fein granulierten Diensten kann sich dieses Verhältnis laut Bernd Eckenfels, Chefarchitekt beim Integrationsspezialisten Seeburger, sogar auf 98 zu 2 Prozent verschlechtern.