Als „Revolution für die Benutzer von Outlook“ preist Yusuf Mehdi, Chef von Microsoft Network, die Toolbar, die sich in Outlook, den Explorer und andere Windows-Anwendungen einklinken lässt. Sie ist deutlich performanter als bislang in den Explorer eingebaute Suchfunktionen. Gegenüber Konkurrenzprodukten habe sie den Vorteil, dass mehr Dokumententypen recherchierbar seien, so Yusuf. Außerdem sei eine übergreifende Suche über einen Rechner nicht möglich, wenn unterschiedliche Benutzerkonten verwendet werden. Diese Funktion des Rivalen Google war aus Datenschutzgründen kritisiert worden.
Auch Konkurrent Yahoo hat sich erstmals öffentlich zur Desktop-Suche bekannt, bislang gab es lediglich Gerüchte. Dazu hat das Unternehmen die X1-Software der Hightechschmiede Idealab lizensiert, berichtet der Onlinedienst Register. Der einzige Nachteil des Produkts: Es sei schwierig auf Apple- und Linux-Rechner zu portieren.