Obwohl Bandbreite praktisch überall in ausreichender Menge und zudem preiswert verfügbar ist, leiden die meisten Unternehmen unter Performance-Problemen, die direkt ihre Produktivität und Ertragskraft beeinträchtigen. Was ist der Grund dafür, und wie kann Bandbreitenmanagement diese Schwierigkeiten beseitigen?
Mit Bandbreitenmanagement wird die Performance von geschäftskritischen Anwendungen gesichert
Im Flaschenhals des LAN-WAN-Übergangs konkurrieren Geschäftsapplikationen wie VoIP oder ERP mit anderen Anwendungen, die sämtliche verfügbare Bandbreite für sich beanspruchen
Fakt ist: 2005 wissen Unternehmen noch weniger über die Performance ihrer Schlüsselapplikationen als vor zehn Jahren. Sie wissen weder, welche Daten über ihr Netzwerk fließen, noch haben sie die Kontrolle über die Performance der Applikationen, auf denen ihr Geschäftsmodell fußt. Geringer Durchblick und schlechte Anwendungs-Performance ist hauptsächlich das Ergebnis der Migration auf konvergente Netzwerke. Zwar wird die Konvergenz – also das Zusammenführen von unterschiedlichen Diensten wie Datenübertragung und IP-Telefonie (Voice over IP, VoIP) in ein Netz – als sehr junges Phänomen wahrgenommen, doch ist es tatsächlich ein bereits lange währender Prozess. E-Mail, auf X.25-basierende Point-of-Sales und SNA-basierende Bankanwendungen sind Beispiele, die schon vor Jahren auf IP-Netzwerke übergegangen sind.