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Ausgabe: 01/2005
Seite: 58
Zeitschrift: LANline »


Im Test: Enteo, Netsupport Software, New Boundary

Werkzeuge für die Softwareverteilung

Es gibt nur wenige Segmente im IT-Markt, in denen sich so viele vergleichbare Anbieter tummeln wie im Bereich Client-Management und Softwareverteilung. Auch wenn sich die Feature-Listen der Produkte zunehmend gleichen, bestehen in der Umsetzung doch erhebliche Unterschiede. Dies zeigt ein Vergleich der Produkte von Enteo, Netsupport Software und New Boundary.




Die Benutzeroberfläche des Netinstall-Managers ist recht technisch geprägt

Enteo überzeugt mit detailliertem Berechtigungsmanagement

Das Packaging von Paketen basiert bei Netsupport DNA nur auf Standard-Installationsprozeduren

Die Oberfläche von Netsupport DNA gefällt mit der besten Integration von Funktionen

Die Frage, die man sich vor der Entscheidung über eine Client-Managementlösung stellen sollte, lautet: Was will ich überhaupt erreichen? Die gängigen Funktionsbereiche umfassen die Softwareverteilung einschließlich der Betriebssysteminstallation, Client-Konfiguration, Inventarisierung mit Lizenzmanagement und Remote-Control-Dienste. In letzter Zeit haben zudem praktisch alle Anbieter ihr Portfolio um das Patch-Management erweitert.

Trends im Systemmanagement
Darüber hinaus sind zwei wichtige Trends zu beobachten: die Integration der Funktionen und die Geschäftsprozessorientierung. Die meisten Anbieter haben die Produkte zunächst als Lösungen für die Softwareverteilung konzipiert. Die Anforderungen der Kunden haben dann dazu geführt, dass die Hersteller nach und nach weitere Komponenten hinzufügten. In vielen Fällen haben sie diese allerdings von Spezialisten lizenziert oder als getrennte Produkte entwickelt. Das konfrontiert den Anwender typischerweise mit mehreren getrennten Installationsprozeduren und Administrationsschnittstellen. Mittlerweile gehen aber immer mehr Hersteller dazu über, die Module in eine einheitliche Softwarearchitektur zu überführen und eine Datenbank für Konfigurationsinformationen sowie eine einheitliche Verwaltungsschnittstelle zu verwenden. Lösungen, die nichts mehr als ein Paket aus vielen Einzelprodukten sind, haben auf Dauer keine Daseinsberechtigung mehr. Das bedeutet nicht, dass es nicht flexible Installations- und Lizenzierungsansätze geben muss: Modularität kollidiert nicht mit der Forderung nach Integration.

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D-Frankfurt am Main: Computerplattformen »
Bereich: Datenverarbeitungsgeräte
Wettbewerbsort: FRANKFURT AM MAIN
Abgabe: 02-02-2009

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