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Ausgabe: 03/2005
Seite: 68
Zeitschrift: LANline »


FSC migrierte 9500 Accounts auf Exchange 2003

Digitale Völkerwanderung

Ein Wechsel des E-Mail-Systems und der Office-Applikationen klingt banal – er ist es aber nicht: Die Anwendungen sind heute unternehmenskritisch. Fujitsu Siemens Computers hat mithilfe des Exchange-Migrators von Netiq seine E-Mail-Serverlandschaft auf Exchange 2003 migriert und die Betriebskosten um rund 30 Prozent gesenkt.




Fujitsu Siemens Computers konsolidierte seine Exchange-Serverlandschaft an den zwei Standorten Paderborn (Bild) und Augsburg

Projektmanager Volker Wiedmer leitete das Migrations- und Konsolidierungsvorhaben

Der Netiq Exchange Migrator erleichterte die Umstellung von 9500 E-Mail-Konten

Durch die Migration und Konsolidierung der Exchange-2003-Infrastruktur erreichte Fujitsu Siemens eine Kostensenkung um rund 30 Prozent

Für das High-Tech-Unternehmen Fujitsu Siemens Computers (FSC) ist es ein Muss, neue Techniken rasch einzuführen und diese selbst ausgiebig zu nutzen. „Wir haben eine Vorreiterrolle und wollen unseren Kunden deshalb das vorleben, was wir ihnen verkaufen“, erklärt Volker Wiedmer, Projektmanager und Infrastrukturspezialist bei Fujitsu Siemens. Das allein reichte als Begründung aber nicht aus, als sich das Unternehmen im vergangenen Jahr entschieden hat, seine komplette E-Mail-Systemlandschaft von Microsoft Exchange 5.5 auf Exchange 2003 zu migrieren. Im gleichen Atemzug hob der Computerhersteller die Office-Anwendungen auf die neue 2003er-Produktlinie der Redmonder.

„Die Migration ist für uns kein Selbstzweck. Sie muss sich betriebswirtschaftlich rechnen“, so Wiedmer. Die alte Mail-Serverlandschaft wurde von vielen verschiedenen Dienstleistern betrieben und umfasste weltweit 59 Exchange-Server, verteilt auf 38 Standorte. Ziel war neben der Migration deshalb zeitgleich die Konsolidierung auf zwei Lokationen in Augsburg und Paderborn. Die Forderungen waren geringere Betriebskosten, Homogenität der Infrastruktur, mehr Flexibilität hinsichtlich Änderungen, mehr Transparenz bei den Kosten für E-Mailboxen sowie eine einfachere Integration mit den betriebswirtschaftlichen Anwendungen wie SAP und Siebel, die Fujitsu Siemens sehr intensiv nutzt. „Es ist wesentlich einfacher und kostengünstiger, die Integration von zwei Standorten aus vorzunehmen, als alle Niederlassungen individuell an unsere strategischen operativen Lösungen anzuschließen“, erklärt Wiedmer. Laut Projektvorgaben sollte auch das Einspielen von Updates und Patches für die Kommunikationsserver der zirka 9500 Mailboxen mittels zentral gesteuerter Systeme einfacher zu bewältigen sein.

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Abgabe: 02-02-2009

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