Der Thin-Client-Marktführer Wyse will sein Angebot für das Gerätemanagement nachhaltig erweitern: Die Managementlösung Rapport soll zusammen mit vollständig zentral steuerbaren Clients mehr Intelligenz von Endgeräten ins Netzwerk verlagern. Wyse zielt damit auf den Unternehmens- und den Consumer-Bereich.
CTO Curt Schwebke sieht Wyse „an der Spitze eines Paradigmenwechsels“ bei der Endgeräteverwaltung
Im Januar stellte Wyse offiziell seine neue Thin-Client-(TC-)Generation mit AMD Geode-GX-Prozessor vor: den kleinen, am LCD montierbaren Winterm S30 mit Windows CE 5.0 sowie die Linux-Geräte Winterm 5150 und S50 (siehe „Thin-Client-Markt glänzt durch Vielfalt“ in LANline 01/2005, S. 30). Die beiden Linux-TCs sind als „Stateless Devices“ konzipiert: Sie kommen ohne Flash-Speicher aus, sind vollständig zentral verwaltbar und beziehen Applikationen und Einstellungen von einem zentralen Managementserver. Dieser Ansatz erinnert an den Ultra Thin Client Sun Ray von Sun Microsystems. Laut Curt Schwebke, Vice President und Chief Technology Officer bei Wyse, geht Wyse aber mit Bandbreiten schonender um als Sun. Ein Vorteil beider Ansätze: Defekte Geräte sind problemlos austauschbar. Wyse nennt dies nun „Network-centric Computing“. Auch hier lässt Sun schön grüßen – mit seinem alten Slogan „Das Netzwerk ist der Computer“.