Zunehmend sind kritische Geschäftsprozesse direkt oder indirekt auf die globale Vernetzung angewiesen. Proportional dazu wächst auch die Bedrohung durch Viren, Würmer oder Hacker. Im gleichen Maß wird die Sicherheit des Netzwerks zu einem kritischen Produktivitätsfaktor. Netzwerksicherheit muss daher alle Ebenen der Infrastruktur durchziehen und auch in der Switching-Architektur verankert sein.
DHCP-Snooping erkennt Angriffe, die auf DHCP aufbauen, sowie Fehlkonfigurationen entfernter Router Quelle: Cisco Systems Mit Identity-based Network Services lassen sich Zugangsberechtigungen auf einzelne Anwender herunterbrechen Quelle: Cisco Systems
In den 80er-Jahren des vorigen Jahrhunderts waren neue Boot-Viren noch im Wochenrhythmus erschienen. Die Schäden hielten sich in Grenzen, betroffen waren nur isolierte Einzelrechner. Mit dem Aufkommen von Internet und E-Mail Mitte der neunziger Jahre stieg die Zahl der Angriffe um ein Vielfaches an: Beinahe täglich machten Meldungen über neue Makroviren und Hackererfolge Schlagzeilen. Noch einmal zehn Jahre später, und das Problem hat epidemische Ausmaße angenommen: Im Minutentakt bedrohen heute Trojaner, Würmer und Konsorten vom Internet aus Unternehmens- und Regierungsnetze. Spam – nur ein beschönigender Ausdruck für Sabotage – legt zeitweilig ganze Unternehmensnetzwerke lahm. Betrug und Wirtschaftsspionage via Web sind rasant boomende Branchen.