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Ausgabe: 03/2005
Seite: 48
Zeitschrift: LANline »


Risikominimierung durch virtuelle Netzwerke

Den Fehler finden, bevor er auftritt

Ein virtuelles Netzwerk bildet das Produktionsnetzwerk eines Unternehmens realistisch ab. Damit lassen sich Veränderungen simulieren und Analysen durchführen, ohne den Ablauf in der Produktion zu stören. Der IT-Manager kann unterschiedliche Szenarien vergleichen, Problemursachen analysieren und Gegenmaßnahmen bereits im Vorfeld auf ihre Wirksamkeit hin überprüfen.




Eingangsparameter und Einsatzbereiche eines virtuellen Netzwerks Quelle: Opnet

Exemplarischer Workflow für die Kapazitätsplanung eines Netzwerks Quelle: Opnet

Report über ein durchgeführtes IT-Audit mit Management-Summary über Regelverstöße und deren detaillierter Auflistung Quelle: Opnet

Die Zeiten, in denen der Einsatz von System- und Netzwerkmanagementsoftware sich in erster Linie auf die Überwachung der Systeme und Komponenten beschränkte, sind endgültig vorbei. Herausforderung Nummer eins für IT-Organisationen ist es, die Kosten zu senken und gleichzeitig gestiegenen Anforderungen an Verfügbarkeit, Performanz und Sicherheit nachzukommen. Service Level Agreements (SLAs) schreiben innerhalb der Unternehmen die Kriterien für Verfügbarkeit und Performanz vor. Zudem sehen Regelwerke wie der Sarbanes Oxley Act, Basel II und Kontrag die IT-Infrastruktur als Teil des Unternehmensrisikos und fordern den Nachweis regelmäßiger IT-Revisionen.

Um mit weniger Ressourcen mehr Leistung zu erbringen, müssen IT-Manager neue Wege einschlagen, Architekturen überdenken, neue Techniken evaluieren und Ressourcen konsolidieren. Unter den Gesichtspunkten Sicherheit und Performanz bergen solche Veränderungen nahezu unkalkulierbare Risiken. Denn deren Einfluss auf den Betrieb von Anwendungen sind nicht vorhersehbar und nur schwer aus System- oder Netzwerkmanagementwerkzeugen ablesbar. Um eine faktengestützte Entscheidung zu treffen, sind Planung und Validierung verschiedener Szenarien, Konzepte und Techniken notwendig. Ein Unternehmen kann diese jedoch nicht als reale Prototypen aufbauen. Dennoch muss es solche Konzepte und Techniken einander schnell und kostenneutral gegenüberstellen.

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D-Frankfurt am Main: Computerplattformen »
Bereich: Datenverarbeitungsgeräte
Wettbewerbsort: FRANKFURT AM MAIN
Abgabe: 02-02-2009

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