Versorgungsunternehmen setzen Fernwirktechnik zum Steuern und Überwachen ihres Stromnetzes und für die Gas- und Wasserversorgung ein. Das Fernwirknetz übermittelt von allen Stationen im Versorgungsnetz kontinuierlich Daten an die Leitsysteme, die einen sicheren und wirtschaftlich optimalen Betrieb gewährleisten. Von der Zentrale aus werden zum Beispiel Steuerbefehle übertragen, um in einem Umspannwerk einen Schalter zu betätigen oder die Durchflussmenge im Gasnetz zu regulieren.
Übertragen werden relativ kleine Datenmengen. Die Anforderungen an die Bandbreite ist daher nicht entscheidend, sondern kritisch ist die jederzeitige Verfügbarkeit der Netzelemente. Die Daten werden in Echtzeit übertragen und die Zählwerte werden alle 60 Sekunden ausgewertet, um beispielsweise Lastkurven zu ermitteln und gegebenenfalls Lastspitzen abzufangen.