Nicht nur im Umfeld von Rechenzentren soll die Out-of-Band-Infrastruktur (OOBI) ihre Vorteile ausspielen: Sie bietet alternative Pfade, um aus der Ferne auf IT-Ressourcen zuzugreifen, sie zu überwachen und zu verwalten. Wenn ein Gerät ausfällt, lässt es sich remote wieder ins Netz eingliedern.
Der OOBI-Manager verwaltet verstreute Komponenten wie serielle Konsolenserver, KVM-Switches, Serviceprozessormanager und Blade-Manager sowie den einheitlichen Zugriff
Rechenzentren weisen grundsätzlich ähnliche Architekturen auf: Server, Speichergeräte und Anwendungen sowie die Netzwerkinfrastruktur mit Hubs, Routern, Firewalls, Switches und Kabeln. Die Infrastrukturen von entfernten Niederlassen sind häufig durch ein Virtual Private Network über Internet oder WAN mit dem Unternehmensnetzwerk verbunden. Größere Niederlassungen haben oft ein eigenes kleines Rechenzentrum mit Servern, Speicher- und Netzwerkinfrastruktur, während kleinere Büros sich auf Router, Firewall und Hub mit Netzwerkverbindungen für PCs beschränken. In beiden Fällen besteht die Herausforderung darin, Leistung und Verfügbarkeit bei möglichst geringen Kosten zu bieten.
Große Unternehmen nutzen dazu häufig komplexe Systemmanagementanwendungen wie HP Openview, IBM Tivoli, CA Unicenter oder BMC Patrol. Diese überwachen das Netzwerk und managen die Leistung und Verfügbarkeit der Anwendungen. Kleinere und mittlere Unternehmen setzen dagegen oft auf kostengünstigere Lösungen wie Cisco Works. Diese Tools funktionieren jedoch nur dann, wenn die Netzwerkverbindungen verfügbar bleiben.