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Ausgabe: S2/2005
Seite: 8
Zeitschrift: LANline »


Ausweich-RZ als Hochverfügbarkeitselement

Retter von außerhalb

Externes Equipment und Dienstleistungen können die Wiederherstellung der unternehmenseigenen IT bei einem Ausfall erheblich erleichtern. Bis hin zum kompletten Outsourcing gibt es allerdings viele Stufen, die den eigenen Anforderungen möglichst gut entsprechen müssen. Auch für die Infrastruktur eines Ausweichrechenzentrums gelten hohe Qualitätskriterien.




Per Glasfaser und Multiplexer lassen sich bis zum Ersatzserver bis zu 80 Kilometer überbrücken

Bei einer Verbindung über ATM und IP gibt es keine obere Distanzgrenze

Blick in das Rechenzentrum von Ixeurope

Zur notwendigen RZ-Infrastruktur gehören in jedem Fall ausreichende Überwachungs- und Alarmsysteme

Verschiedene technische Voraussetzungen und Sicherheitsstandards müssen gegeben sein, um Daten und Anwendungen in einer IT-Umgebung möglichst ausfallsicher und hochverfügbar vorzuhalten. Um für einen etwaigen Ausfall einen Prozess parat zu haben, wie die unternehmenskritischen Daten schnell wieder hergestellt werden können, spielt das Disaster Recovery eine entscheidende Rolle. Ein umfassenderes Konzept, über die Datenkonservierung und Hard- und Softwarerekonstruktion hinausgehend, erfordert ein Business-Continuity-Management.

Erklärtes Ziel dabei ist ein kontinuierliches Niveau an Hochverfügbarkeit der IT-Infrastruktur bei hoher Leistung. Dies gilt für eigene Rechenzentren, aber auch für Outsourcing oder reine Backup-Lösungen. Die Rahmenbedingungen für Hochverfügbarkeit setzen sich aus physikalischen, technischen, sicherheitsbezogenen und Komponenten auf der Personalseite zusammen. Für Unternehmen, die aufgrund ihrer Größe oder des Geschäftszwecks nicht auf ein eigenes professionell betriebenes Rechenzentrum zurückgreifen können, ist Outsourcing eine Alternative. Gründe für eine solche strategische Entscheidung sind die Steigerung der Qualität und Sicherheit – neben der ursprünglich oft angestrebten Kostenersparnis. Zunehmend wird Wert auf Flexibilität gelegt, das heißt auf adaptives Management der Ressourcen. Erste Produkt- und Serviceangebote gibt es bereits auf dem Markt, nämlich solche, die „IT-on-Demand“ tagesaktuell zur Verfügung stellen und nutzungsabhängig abrechnen. Das Handling erfolgt als „Appliance Computing“, das verschiedene Anwendungen mit den erforderlichen IT-Komponenten wie Serverkapazität und Anbindung variabel kombiniert.

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D-Frankfurt am Main: Computerplattformen »
Bereich: Datenverarbeitungsgeräte
Wettbewerbsort: FRANKFURT AM MAIN
Abgabe: 02-02-2009

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