Sony hat auch die Bandlaufwerke der AIT-2-Familie mit einer verbesserten Aufzeichnungstechnik ausgerüstet. Im LANline-Test musste das Modell SDX-550V zeigen, ob es die werbewirksame Bezeichnung „Turbo“ tatsächlich verdient. Ein Teilergebnis vorweg: Das 1000-Euro-Gerät schaffte die Prospektangaben locker.
Turbo-AIT-2 mit den drei bevorzugten Medientypen 40N, 80N und 20N (v.l.n.r)
Sonys „Turbolader“ ist mittlerweile bereits für die AIT-2-Geräte verfügbar: Das T-AIT-2-Modell (Turbo Advanced Intelligent Tape) stellt dabei schon die dritte Turbo-AIT-Generation dar. Zuvor debütierten T-AIT-E und T-AIT-1 (Test im LANline Spezial II/2005). Generell will der Hersteller sowohl die Leistung als auch die Speicherkapazität im Vergleich mit den Vorgängern erhöhen. Mit T-AIT-2 soll jedoch noch nicht das Ende der Fahnenstange erreicht sein – der Elektronikkonzern hat auch bereits bei den AIT-3-Laufwerken den „Turbolader“ in der Entwicklung.
Um Leistungs- und Kapazitätsvorgaben zu erreichen, hat der Hersteller aus Fernost weitere Bandformate (TAIT-20N bis TAIT-80N) mit gegenüber den Vorgängern (SDX-T3C bis SDX-200C) modifizierten Aufzeichnungstechniken definiert. Ebenso wurde die Firmware in den Laufwerken gegenüber den Modellen ohne Turbozusatz verändert. Auf den ersten Blick könnten die Einschränkungen in puncto neuere und ältere AIT-Medien Verwirrung stiften: Eine genaue Aufstellung zeigt die Tabelle auf Seite 26 zur Medienkompatibilität. Das Testgerät mit der Bezeichnung SDX-550V soll mit allen bisher erhältlichen Turbobändern arbeiten. Hier sind also die Leistung des Laufwerks und die Preisgestaltung der Medien für potenzielle Kunden von besonderem Interesse.