Das Spam-Problem erreicht in vielen Unternehmen mittlerweile ein nicht mehr zu vertretendes Ausmaß. Abgesehen von der damit verbundenen Belastung der Kommunikationssysteme, ergeben sich auch erhebliche rechtliche Konsequenzen. Mit geeigneten Maßnahmen lassen sich gefährliche Spam-Quellen innerhalb des Unternehmens ausschalten.
Ein großes Problem für Administratoren von Mail-Systemen sind vor allem die von ihren Systemen abgehenden Spam-Mails, die von den Anwendern bewusst oder unbewusst erzeugt werden. Die meisten Spam-Filter scannen ausschließlich ankommende Mails, um ein mögliches Eindringen zu verhindern. Dagegen bleiben die abgesendeten Nachrichten zumeist unüberwacht. Doch auch von innerhalb des Unternehmens kann Spam generiert werden, was die Systemleistung dramatisch reduziert. Zusätzlich kann ein Unternehmen durch solche Umstände sehr schnell als Spam-Urheber in diversen Listen geführt werden, die die Lieferung von E-Mails aus dieser bestimmten Domäne verhindern.
Ein Weg zur Eindämmung bietet sich über Anti-Spam-Software, die alle Nachrichten sofort verarbeitet, nachdem sie vom Mail-Konto erzeugt und ausgeliefert wurden. Dies ist jedoch mit zusätzlicher Rechenleistung der Server-CPU verbunden. Kritisch sind auch die False-Positiv-Einstufungen zu betrachten, wodurch wichtige E-Mails zurückgehalten werden könnten. Diese Aspekte verhindern oft den Einsatz solcher Sicherheitssysteme.